
Moderne Verkehrsflächen müssen Anforderungen erfüllen an Sicherheit, Sichtbarkeit, Griffigkeit, Beständigkeit und fachgerechte Ausführung. Dabei handelt es sich nicht um eine einzelne Norm. Entwurf und Ausführung von horizontalen Verkehrszeichen und Sicherheitsbelägen stützen sich auf eine Kombination aus Rechtsvorschriften, tschechischen technischen Normen, technischen Bedingungen des Verkehrsministeriums sowie den Anforderungen des jeweiligen Straßenbaulastträgers.
Für horizontale Verkehrszeichen ist vor allem die ČSN EN 1436 – Straßenmarkierungen – Anforderungen an Straßenmarkierungen und Prüfverfahrenmaßgeblich, welche die Anforderungen an die funktionalen Eigenschaften der Markierungen festlegt. In der Praxis kommen zudem die TP 133 – Grundsätze für horizontale Verkehrszeichen auf Straßen sowie weitere technische Vorschriften je nach spezifischer Anwendung zum Einsatz.
Einer der wichtigsten Parameter für horizontale Verkehrszeichen ist ihre Sichtbarkeit bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen. Unter diesem Aspekt wird zwischen Markierungen vom Typ I und Typ II unterschieden.
Typ I steht für herkömmliche Bodenmarkierungen, dessen funktionale Eigenschaften vor allem unter trockenen Bedingungen beurteilt werden. Bei Regen kann sich auf seiner Oberfläche ein durchgehender Wasserfilm bilden, der die Lichtreflexion und damit die Sichtbarkeit der Markierung für Autofahrer einschränkt.
Typ II ist für Situationen konzipiert, in denen eine bessere Sichtbarkeit auch bei Nässe und Regengefordert ist. Die Konstruktion und Struktur der Markierung ermöglichen es, den Einfluss des Wasserfilms auf die Retroreflexion zu begrenzen, sodass die Markierung auch bei schlechten Bedingungen besser lesbar bleibt.
Genau an dieses Prinzip knüpft WeTraffic 497an, das für horizontalen Verkehrszeichen vom Typ IIbestimmt ist. Seine strukturierte Oberfläche entsteht durch Walzenauftrag und ähnelt der Struktur von Agglomeratmarkierungen. Neben einer hohen Griffigkeit unterstützt es so auch die Sichtbarkeit der Markierung bei Nässe.
Dies ist beispielsweise wichtig bei Fahrspuren, Fußgängerüberwegen, Richtungspfeilen oder anderen Elementen der horizontalen Verkehrszeichen, bei denen eine Kombination aus langfristiger Beständigkeit, Sichtbarkeit und sicherem Kontakt der Reifen mit der Oberfläche erforderlich ist.
Mehr über die horizontalen Markierungen von WeTraffic

Die farbliche Hervorhebung an sich ersetzt keine vorgeschriebenen horizontalen oder vertikalen Verkehrszeichen. Fußgängerüberweg muss gemäß den geltenden Vorschriften gekennzeichnet sein. Die grundlegende Rechtsvorschrift ist in diesem Fall die Verordnung Nr. 294/2015 Slg., die die Ausführung und Bedeutung von Verkehrszeichen regelt.
Farbige Oberflächen können als Sicherheits- und optisches Elementgenutzt werden, das Autofahrer auf Stellen mit erhöhtem Risiko aufmerksam macht – zum Beispiel vor einem Fußgängerüberweg, im Kreuzungsbereich, auf Radwegen oder an anderen Gefahrenstellen. Die konkrete Lösung muss jedoch im Einklang mit den Regeln der örtlichen Verkehrsregelung und den einschlägigen technischen Vorschriften geplant werden.
Die farbliche Hervorhebung ist also nicht nur eine Frage der Optik. In Kombination mit einer geeigneten rutschfesten Struktur kann sie dazu beitragen, den Gefahrenbereich optisch abzugrenzen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Bei rutschfesten Sicherheitsbelägen ist es wichtig, zwischen gesetzlicher Verpflichtung und technischer Anforderung zu unterscheiden. Das Gesetz schreibt im Allgemeinen nicht vor, dass auf jeder Straße oder jedem Fußgängerüberweg ein VBP installiert werden muss. Der Einsatz eines rutschfesten Sicherheitsbelags basiert in erster Linie auf der Beurteilung des jeweiligen Standorts und den Anforderungen der technischen Vorschriften.
Das grundlegende Dokument ist TP 213 – Rutschfeste Sicherheitsbeläge für Fahrbahnoberflächen. Es legt die Anforderungen an Entwurf, Vorbereitung, Ausführung und Kontrolle dieser Beläge fest und beschreibt Situationen, in denen deren Einsatz sinnvoll ist.
Die Auswahl der konkreten Abschnitte basiert insbesondere auf Verkehrsbelastung, Unfallhäufigkeit, Unfallursachen und den Griffigkeitseigenschaften der Fahrbahn. Zu den Bereichen mit erhöhten Anforderungen gehören beispielsweise Abschnitte vor Fußgängerüberwegen, höhengleichen Kreuzungen und Bahnübergängen, bestimmte Kurvenbereiche oder Streckenabschnitte mit Rutschgefahr.
Eine rutschfeste Beschichtung ist dort am sinnvollsten, wo Fahrzeuge stark bremsen, die Richtung ändern oder ungünstige Steigungen bewältigen müssen. Typische Beispiele hierfür sind:
Bei diesen Anwendungen ist nicht nur die Farbe der Oberfläche entscheidend. Wesentlich sind die rutschhemmenden Eigenschaften sowie die Fähigkeit der Oberfläche, diese auch bei langfristiger Verkehrsbelastung beizubehalten.
Bei der Planung von Bodenmarkierungen oder Sicherheitsbelägen muss das gesamte System betrachtet werden, nicht nur das Material allein.
Die Funktion der Oberfläche – ob sie als Bodenmarkierung, zur optischen Hervorhebung von Gefahrenstellen, als rutschfeste Beschichtung oder als Kombination dieser Funktionen dienen soll.
Sichtbarkeit – insbesondere dort, wo die Lesbarkeit der Markierung bei Nacht und bei schlechten Wetterbedingungen wichtig ist. Bei geeigneten Anwendungen ist es daher wichtig, auch die Eigenschaften einer Markierung vom Typ II zu berücksichtigen.
Rutschfestigkeit – an Gefahrenstellen muss die Oberfläche ausreichend Griffigkeit bieten und diese langfristig beibehalten.
Beständigkeit – das Material muss der Verkehrsbelastung, den Witterungsbedingungen und der vorgesehenen Nutzung der Verkehrsfläche entsprechen.
Die richtige Planung und Ausführung – die endgültigen Eigenschaften werden auch durch die Untergrundvorbereitung, das technologische Applikationsverfahren und die anschließende Kontrolle beeinflusst.
Eine moderne Verkehrsoberfläche ist daher nicht nur eine Frage der Farbe oder des Aussehens. Sicherheit entsteht durch die Kombination von Sichtbarkeit, Rutschfestigkeit, Beständigkeit und der richtigen Anwendung in der jeweiligen Verkehrssituation.

Typ II ist für Anwendungen konzipiert, bei denen eine bessere Sichtbarkeit der Markierung auch bei Nässe und Regen erforderlich ist. Die strukturierte Ausführung reduziert den Einfluss des Wasserfilms auf die Retroreflexion.
Ja. WeTraffic 497 ist für horizontale Verkehrsmarkierungen vom Typ II bestimmt und kombiniert eine strukturierte, rutschfeste Oberfläche mit den Anforderungen an die Sichtbarkeit.
Eine farbliche Hervorhebung kann als zusätzliches Sicherheits- und optisches Element eingesetzt werden. Sie ersetzt jedoch nicht die vorgeschriebene Verkehrszeichengebung, und die konkrete Lösung muss den Regeln für die jeweilige Verkehrsfläche entsprechen.
Nicht automatisch. Der Einsatz von VBP wird je nach Standort, den dortigen Verkehrs- und Sicherheitsbedingungen sowie den geltenden technischen Vorschriften individuell beurteilt.
Ein Wasserfilm kann die Retroreflexion herkömmlicher Markierungen beeinträchtigen. Strukturierte Markierungen vom Typ II sind so konzipiert, dass sie diesen Effekt minimieren und auch bei Nässe eine bessere Sichtbarkeit gewährleisten.