
Anwendung des WeTraffic-Sicherheitsbelags erfolgt direkt auf der bestehenden Verkehrsfläche und besteht aus mehreren genau definierten Schritten – von der Untergrundvorbereitung über das Auftragen der PMMA-Schicht bis hin zur abschließenden Einstellung der Rutschfestigkeit.
Dank der Kaltpolymerisationstechnologie von PMMA lassen sich widerstandsfähige Verkehrsflächen mit minimaler Verkehrsbeeinträchtigung realisieren. Ein korrekt konzipiertes und angewendetes WeTraffic-System bietet eine lange Lebensdauer, hohe mechanische Belastbarkeit und einen geringen Wartungsaufwand.
Die Umsetzung des WeTraffic-Sicherheitsbelags besteht aus mehreren grundlegenden Schritten.
Eine hochwertige Oberflächenvorbereitung ist entscheidend für die korrekte Verbindung des PMMA-Materials mit der Verkehrsfläche.
Vor der eigentlichen Anwendung wird der Untergrund:
Ein korrekt vorbereiteter Untergrund ermöglicht die Bildung einer festen chemischen Bindung zwischen dem PMMA-System und der Straßenoberfläche.
Die zweikomponentige PMMA-Mischung WeTraffic wird direkt vor Ort durch Mischen des Harzes mit dem Katalysator zubereitet.
Anschließend wird das Material manuell mit Rakeln in der für den jeweiligen Einsatzzweck erforderlichen Schichtdicke aufgetragen.
Diese Applikationsmethode ermöglicht eine präzise Einstellung der Oberflächeneigenschaften – wie etwa Farbe, Rauheit oder Rutschfestigkeit.
In die frisch aufgetragene PMMA-Schicht erfolgt eine vollflächige, gesättigte Einstreuung von mineralischem Füllstoff.
Am häufigsten wird natürlicher Bauxit-Füllstoff verwendet, der die resultierende Struktur und die rutschhemmenden Eigenschaften der Oberfläche bestimmt.
Das Ergebnis ist eine funktionale Sicherheitsbeschichtung, die sich für Verkehrsflächen mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Beständigkeit eignet.
Einer der Hauptvorteile der PMMA-Technologie ist die sehr schnelle Aushärtung des Materials.
Herkömmliche Beschichtungen härten vor allem durch das Verdunsten von Lösungsmitteln aus, Asphaltmischungen durch Abkühlung. Diese Prozesse können stark vom Wetter beeinflusst werden.
Die WeTraffic-Technologie basiert auf dem Prinzip der Kaltpolymerisation, bei der eine schnelle chemische Reaktion im gesamten Materialvolumen stattfindet.
Nach Abschluss der Applikation ist die Oberfläche bereits nach 60 Minuten wieder für den Verkehr freigegeben.
Diese Schnelligkeit ermöglicht:
Die WeTraffic-Technologie eignet sich für verschiedene Arten von Straßen und Verkehrsflächen. Am häufigsten wird sie auf Asphalt- und Betonuntergründen eingesetzt.
Asphalt gehört zu den am häufigsten verwendeten Untergründen für die Anwendung von PMMA-Systemen.
Dank der Materialelastizität kann WeTraffic auf natürliche Bewegungen des Asphaltuntergrunds reagieren, die beispielsweise durch Temperaturschwankungen entstehen.
Die Anwendung ist auch auf Betonoberflächen möglich, zum Beispiel:
Der Betonuntergrund erfordert jedoch eine spezifische Vorbereitung, wie etwa die mechanische Reinigung der Oberfläche und das Auftragen einer geeigneten Grundierung.
Dünnschichtsysteme können helfen, kleinere Oberflächenunebenheiten und Mikrorisse zu stabilisieren, wodurch das Eindringen von Wasser in die Untergrundstruktur begrenzt wird.
Lebensdauer der Sicherheitsbeläge hängt vom jeweiligen Einsatzbereich, der Verkehrsintensität, dem Zustand des Untergrunds und der korrekten Systemauslegung ab.
Dank der Eigenschaften der PMMA-Technologie bietet WeTraffic jedoch eine hohe Widerstandsfähigkeit auch unter anspruchsvollen Bedingungen.
Die chemische Verbindung mit dem Untergrund schafft eine stabile Oberfläche, die beständig ist gegen:
Die Oberfläche bildet eine kompakte Einheit mit dem Untergrund. Dadurch besteht bei der üblichen Winterwartung von Verkehrswegen keine Gefahr des leichten Ablösens.
Das PMMA-Material ist resistent gegenüber den üblichen Einflüssen des Straßenverkehrs, wie zum Beispiel:
Dies trägt dazu bei, die Funktionalität der Oberfläche ohne die Notwendigkeit häufiger Reparaturen.
Die Dauer der Umsetzung hängt von der Größe der Fläche und den spezifischen Bedingungen ab. Dank der schnellen Aushärtung von PMMA lässt sich die Dauer der Verkehrsbehinderung jedoch deutlich verkürzen.
Die Oberfläche ist bereits 60 Minuten nach Abschluss der Arbeiten wieder voll belastbar.
Am häufigsten wird es auf Asphalt und Beton angewendet. Jeder Untergrund erfordert jedoch eine fachgerechte Vorbereitung vor der eigentlichen Ausführung.
Dank der hohen mechanischen und chemischen Beständigkeit ist der Wartungsaufwand minimal. Eine regelmäßige Überprüfung des Oberflächenzustands wird jedoch, wie bei anderen Verkehrsflächen auch, empfohlen.